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Der maltesische Mann hat angeblich C4 im Dark Web bestellt

Ein maltesischer Mann bekannte sich nicht schuldig, versucht zu haben, Sprengstoff von einem Verkäufer im Darkweb zu importieren. Neben dem versuchten Kauf und Import von improvisierten Sprengkörpern versuchte der Angeklagte angeblich, Polonium, Ricin und Fentanyl zu kaufen.

Nach Berichten über den Fall, erklärt das Zeugnis von Superintendent George Cremona wie Jomic Calleja Maatouk auf dem heute nicht mehr existierenden Berlusconi Markt Kauf Polonium und C4 - Sprengstoff versucht. Der Superintendent teilte dem Gericht mit, dass die maltesischen Behörden die Untersuchung eingeleitet hätten, nachdem sie von ausländischen Strafverfolgungsbehörden darüber informiert worden waren, dass jemand versucht habe, Polonium, Ricin und Fentanyl im Dunkeln zu kaufen.

Jomic Calleja Maatouk | Facebook

Jomic Calleja Maatouk | Facebook

Das Polonium

Nach Angaben des Superintendenten begann Maatouks Versuch, Waffen im dunklen Netz zu kaufen, am 1. Juni 2019. Der Angeklagte verwendete Berichten zufolge eine Reihe von Pseudonymen, darunter „unbekannt 893“, „2F108X'‘2“, „Foxtrot108XRAY“ und „MONIKER“ 2F108X “, um den Waffenhändler auf Berlusconi zu kontaktieren.

Maatouk und der Polonium-Anbieter diskutierten die Polonium-Bestellung auch über sichere E-Mails. Während der Gespräche wurde dem Angeklagten mitgeteilt, dass das Polonium-Paket im Bluetooth-Lautsprecher versteckt sein würde, um eine Erkennung durch LE zu vermeiden. Der Verkäufer teilte dem Angeklagten mit, dass niemand Polonium vermuten würde, da es nur Alphastrahlung aussendet und das Ziel innerhalb von zwei Wochen an einer Lungenentzündung sterben würde.

Nachdem Maatouk erfahren hatte, dass Polonium keinen Geruch oder Geschmack hat, stimmte er zu, die Bestellung aufzugeben. Der Verkäufer bat den Angeklagten, ihm die Größe und das Gewicht des Opfers zur Dosisberechnung zuzusenden. Der Angeklagte teilte dem Verkäufer mit, dass er fünf Dosen benötige, aber später mehr bestellen werde. Der Verkäufer teilte dem Angeklagten mit, dass er mit einer Dosis beginnen würde, da fünf Todesfälle durch Alphastrahlung gleichzeitig Verdacht erregen würden.

Der Verkäufer bat den Angeklagten, ihm die Lieferadresse zu geben, und der Angeklagte gab ihm eine britische Weiterleitungsadresse. Bei der Angabe der Adresse teilte Maatouk dem Verkäufer mit, dass er einen potenziellen Käufer von Ricin in Großbritannien kenne. Der Angeklagte bezahlte eine Dosis Polonium mit 0,046 Bitcoin.

Die C4-Sprengstoffe

Der Angeklagte wurde Berichten zufolge von einem US-amerikanischen Anbieter über seine Protonmail-E-Mail-Adresse kontaktiert.

Der Verkäufer teilte Maatouk mit, dass er Glock-Handfeuerwaffen, Unterdrücker und C4-Sprengstoff zum Verkauf habe. Der Angeklagte zeigte Interesse an den C4-Sprengstoffen und der Verkäufer teilte ihm mit, dass er C4-Blöcke für 750 USD pro Stück verkaufe.

Der Verkäufer schickte dem Angeklagten dann Anweisungen, wie der Zünder und der Quecksilberschalter sicher in den C4 eingesetzt werden können. Maatouk sagte dem Verkäufer, dass er den C4 in ein Auto einbauen wolle, und der Verkäufer sagte ihm, dass der beste Weg, ihn am Auto zu befestigen, die Verwendung eines großen Magneten sei.

Die kontrollierte Lieferung

Der Superintendent teilte dem Gericht mit, dass er Teil eines Teams sei, das zu einem Luftwaffenstützpunkt in Arizona geflogen sei, um zu sehen, wie Strafverfolgungsbehörden einen Dummy-Sprengstoff in einen Bluetooth-Lautsprecher einsetzen. Die Strafverfolgungsbehörden schickten den Sprecher dann an die von Maatouk angegebene Adresse.

Während der kontrollierten Lieferung weigerte sich der Beklagte, das Paket zu unterschreiben. Während der Untersuchung erfuhren die Behörden, dass eine Quelle des Logistikunternehmens Maatouk vor der kontrollierten Lieferung gewarnt hatte.

Die Strafverfolgung führte immer noch einen Durchsuchungs- und Haftbefehl aus. Während der Suche beschlagnahmte die Polizei Drogen und eine Reihe elektronischer Geräte. Forensische Ermittler in den USA leisteten Unterstützung bei der Untersuchung der geborgenen Geräte.

Während Maatouk auf Kaution war, kontaktierte er angeblich den vermeintlichen Verkäufer und teilte ihm mit, dass die Strafverfolgung das Paket mit C4 abgefangen habe. Die Behörden verhafteten Maatouk nur wenige Tage, nachdem er den Verkäufer kontaktiert hatte.


Die Staatsanwaltschaft erhebt nun Einwände gegen Maatouks Freilassung, da die Identifizierung seines Ziels unbekannt bleibt.